Erpressungs-Virus sperrt Smartphone

Bußgeld nicht zahlen – Gerät wird dadurch nicht wieder nutzbar


Erpressungs-Virus für Smartphone geht umWieso sperren Bundeskriminalamt oder Bundesnachrichtendienst das Smartphone?

Hannover 20.06.2016: Die Besitzer von Smartphones sollten sehr vorsichtig bei der Auswahl ihrer Apps sein. Es kann vorkommen, dass man sich durch eine App einen Virus herunter lädt, der anschließend das Gerät mutmaßlich unbrauchbar macht. Die Info zeigt, dass man erst eine Geldstrafe per PaySafeCard zahlen muss, bevor das Gerät wieder freigeschaltet wird.
Die gleiche Masche gab / gibt es auch bereits für den Computer und leider fallen Nutzer der Geräte immer wieder auf den billigen Trick herein.

Die Verbraucherzentrale Hannover warnt davor, eine Zahlung zu leisten. Das Gerät wird danach definitiv nicht freigeschaltet und das Geld (i.d.R. 100 Euro) ist für immer weg.

Hier die Tipps der Verbraucherzentrale Hannover:
►Keinesfalls Geld überweisen. Damit wird das Problem nicht gelöst.
►Auf dem Smartphone einstellen, dass nur Apps aus bekannten Quellen installiert
werden dürfen.
►Regelmäßig ein Backup aller Daten machen.
►Das Landeskriminalamt rät, Anzeige wegen Erpressung und Datensabotage bei einer örtlichen Polizeidienststelle zu erstatten.
Idealerweise sollte das gesperrte Handy mitgebacht werden. Ist dies nicht möglich, unbedingt den Bildschirm als Beweis und für die Einordnung der Schadsoftware abfotografieren.
Darüber hinaus sollte offengelegt werden, auf welchen Seiten zuvor gesurft wurde.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Kathrin Körber, Juristin
Tel. (05 51) 2 93 41 48, k.koerber@vzniedersachsen.de

Die Meldung der Verbraucherzentrale Hannover finden Sie unten im Download.

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